Ein Tag am Strand

Unsere Freunde hatten uns für heute an den Strand eingeladen. Aus grilltechnischer Sicht wollten wir das jedoch erst mittags und auch nur für 1-2 Stunden annehmen. Die Fahrt dorthin dauerte zwar ewig, dafür war der Strand aber wunderschön. Die Parkplätze mußte man natürlich bezahlen. Aber jemand, der gerade wegfuhr, überließ uns den Rest seines Parkscheins. So hatten wir schon einmal 30 Minuten umsonst.

Unsere Freunde hatten die komplette Ausstattung mit. Großes Zelt, Tisch, Strandstühle, leckere Cocktails ....... Es gab sogar Toiletten an dem Strand dort. Bis auf H-P hatten alle die Badesachen schon an. Also stürzte sich alles (bis auf H-P) direkt ins Wasser. Die Frau unseres Freundes drohte H-P an, ihn mitsamt seinem Stuhl ins Wasser zu werfen, wenn er nicht endlich auch reinkäme. Das Wasser war herrlich. Kein aaah und iiiiiiih wie in der kalten Nordsee. Das einzig unangenehme war eine "Stufe" ca. 2 Meter vom Strand weg. Dort wurde es schlagartig tiefer. Aber man konnte auch in 100 Meter Entfernung noch im Wasser stehen. Heute waren auch ungewöhnliche viele Wellen, so daß es richtig Spaß machte. Auch Angler gab es an dem Strand. Ein Angler hatte allerdings einen seltsamen Fisch gefangen. Gaby verfing sich nämlich in seiner Angelschnur. Sogar Delphine waren hier im Wasser.

Nur das Herausklettern war eine Herausforderung. Wenn man nicht mit einer Welle herauskonnte hatte man verloren. Uschi kam an dieser Stelle durch eine akrobatische Einlage zu einer sehr schönen Sammlung von Sand und Muscheln im Badeanzug. Die fand sie selbst noch unter der Dusche zu Hause. Die Dusche mußte auch sein, da das Salzwasser auf der Haut sehr unangenehm spannt. H-P saß im Auto irgendwie unbequem. Zu Hause fand er den Übeltäter. Eine Muschel hatte sich in seinen Schuh geschmuggelt. Wie gemein. Sämtliche Handtücher wanderten erstmal in die Waschmaschine, um den ganzen Sand wieder loszuwerden.

Mmmh, den Sand konnte man ja loswerden. Aber die Hitze vom Strand haben wir wohl mitgenommen. Es war am Strand gar nicht so heiß, da ein wunderbarer Wind ging. Auf dem Sand hätte man allerdings Eier braten können. Gaby hatte als einzige keine Schuhe mit an den Strand genommen. Sie hüpfte ziemlich herum. Obwohl sich alle fast ausschließlich im Schatten aufgehalten hatten oder im Wasser waren sind alle etwas errötet. Bei H-P sind es hauptsächlich das Gesicht und die Füße, bei Gaby und Uschi die Arme. Ute ist mit einem leicht erröteten Dekolleté noch gut davon gekommen. Die drei anderen Leuchtwürmchen sind etwas schlechter dran. Zum Glück gibt es hier After-Sun-Cooler. Damit kann man sich einreiben. Das kühlt ganz gut.

Zum Abendessen gab es heute nur Resteverwertung. Dabei kamen aber so leckere Sachen wie Reibekuchen bei heraus.

 
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