Gaby ist mutig

Heute nacht hat es noch ziemlich geregnet. Der Pool hatte heute morgen gute 10 cm mehr Wasser. Und es regnete weiter. Das hielt Gaby nicht davon ab, noch einmal in den Pool zu gehen. Aber der war lausig kalt. Plötzlich kam auch noch Sturm und Gewitter dazu. Alles rettete die elektronischen Geräte nach drinnen, da der Wind den Regen bis an die Scheiben trieb. Die Welt ging unter. Wir schauten daher mal in den Wetterbericht. Dort erfuhren wir, daß wir die Ausläufer des Tropensturms Andrea zu spüren bekamen.

- Andrea, wenn wir nach Hause kommen müssen wir mal reden. Sauerei, uns den letzten Tag so zu vermiesen  -

Zur Haustür konnte niemand mehr hinein. Das Wasser lief in einem regelrechten Bach Richtung Einfahrt. Der Bach war gut 1 cm tief. Sogar eine Tornado-Warnung wurde für Ft. Myers ausgegeben. Aber der Sturm zieht nördlich von uns durch. Wir brauchen uns also um den Rückflug morgen keine Sorgen zu machen. Bisherige Pfützen hatten sich zu kleinen Seen vergrößert. H-P wusch mit dem Auto im Vorbeifahren in unserer Straße erst einmal alle Briefkästen. Auch die Straßen waren leerer als sonst. Das hielt uns aber nicht davon ab, abends noch im Cracker Barrel essen zu gehen. Das sieht aus wie ein umfunktionierter Stall mit allerlei alten Geräten und Gegenständen an den Wänden. Das Essen kann man als Richtung Südstaaten beschreiben, gutbürgerlich. Aber sehr lecker. Auf dem Rückweg blinzelte noch einmal die Sonne durch.

Dann kam der schwierige Teil. Wie kriegen wir den ganzen Krempel wieder in die Koffer ? Mit einigem guten Zureden brachten wir die Koffer zum schließen. Noch ist Platz. Zwei Koffer wiegen 17 kg, einer 15 kg. Der vierte ist noch unbekannt. Aber aus der Erfahrung des letzten Jahres wissen wir: 23 kg sind schnell erreicht.

 
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