So, nun ist der Urlaub endgültig zu Ende. Wir hüpften morgens noch schnell unter die Dusche. Danach war Kofferpacken angesagt. Das ging natürlich wesentlich schneller als für den Hinflug. Einfach alles einpacken was rumliegt. Hört sich einfach, kann aber zu Problemen führen. Gaby hat es da am Bequemsten. H-P packt für beide den Koffer. Die beiden anderen Damen müssen sich selbst darum kümmern. Erstaunlicherweise hatten alle ein Platzproblem, kein Gewichtsproblem. Aber schließlich war alles verstaut. Danach war erstmal gemütlich Frühstücken angesagt. Zeit genug hatten wir ja.

Der Lagerplatzverwalter kam noch für die Abschlußbesprechung vorbei. Wir hatten das Glück, solange bleiben zu können wie wir wollten. Es kamen heute keine neuen Gäste an. Gaby legte sich noch etwas in die Sonne, Uschi blieb lieber im kühlen Haus. H-P legte sich noch was hin. Aber es half nichts, irgendwann mußten wir los. Also rein in die langen Hosen. Igitt, ist das ungewohnt.

Uschi vermißte schon seit zwei Tagen einer ihrer Badehosen. Jede Suche blieb erfolglos. Nachdem Uschi jeden verdächtigt hatte gab sie auf. Als Gaby in das Auto stieg tauchte die Badehose plötzlich wieder auf. Sie war irgendwie in den Spalt zwischen dem hinteren Sitz und der Tür gerutscht. Also da hätten wir nie gesucht.

Auf dem Weg zum Flughafen wurde der Himmel immer dunkler. Kurz vor der Ankunft fing es an zu regnen. Zum Glück ist der Weg von der Autovermietung in das Flughafengebäude überdacht. Und dann öffnete der Himmel seine Schleusen. Da kam ordentlich was runter. Incl. einem ordentlichen Gewitter. Das ist das richtige Wetter für den Abflug. Wir hatten dieses Jahr überhaupt Glück mit dem Wetter. Für die nächsten Tage ist ziemlich schlechtes Wetter angesagt. Die eine Woche früher hat es echt gebracht.

Der Flug nach Detroit war anscheinend der Ausflug des lokalen Altenheims. Es wurden 11 (!) Rollstühle in den Flieger geschoben. Und dann wurde Uschi ausgerufen. Irgendwas war bei ihrem Einchecken schief gegangen. Aber zum Glück klärte sich alles auf. Durch das schlechte Wetter war der Flug etwas unruhig. In Detroit haben wir es uns dann in einer Lounge gemütlich gemacht. Danach sind wird in aller Ruhe zum Gate gegangen. Und da hätten wir uns ruhig Zeit lassen können. Plötzlich ging ein Alarm los und der gesamte Flughafen wurde gesperrt. Keiner kam mehr rein und keiner raus. Das Boarding wurde abgebrochen. Irgend ein Depp hatte versucht, die Sicherheitskontrolle zu umgehen. Den Deppen haben sie zum Glück schnell gefaßt. Aber die Befragung des Trottels mit der anschließend für den Flughafen vorgeschriebenen Sicherheitsprüfung dauerte elend lange.

Mit 3 Stunden Verspätung ging es dann weiter. Immerhin mußten wir nicht noch übernachten. Unser Anschlußflug war natürlich weg. Wenigstens waren die Sitze bequem. Wir hatten ja auch extra Economy Comfort Class gebucht. Gaby hat den größten Teil des Fluges verschlafen. Das ist den anderen dreien nicht gelungen. Dafür haben sie etwas gesehen, das Gaby entgangen ist. Mitten in der "Nacht" gab es auf einmal einen Rums. Ein Passagier hatte sich wie üblich mit den Füßen in den Gang ausgebreitet. Die Stewardess fiel mit einem vollen Tablett darüber.

In Amsterdam konnten wir nur noch hoffen, daß wir von dort auch weiterkamen. Die Koordination ließ allerdings sehr zu wünschen übrig. Es war niemand da, der uns wenigstens mal sagte, wo genau wir jetzt rauskriegen wie es weitergeht. Aber es ging weiter. Leider erst um 16:50 Uhr. Und das war auch schon die nächste Maschine. Danach wäre erst eine gegen 21:30 Uhr gegangen. Wir hatten Glück, daß wir noch Plätze bekommen haben. Die Maschine war nämlich brechend voll. So kamen wir glücklich um 17:30 Uhr in Düsseldorf an. Nach geschlagenen 20 Stunden. In der Zeit hätten wir fast nach Australien fliegen können. Dafür haben wir zumindest sofort ein Taxi ergattert.

Jetzt geht noch das übliche los. Die ganze Wäsche (hauptsächlich von vor dem Urlaub) waschen. Den sauberen Rest aus dem Koffer bügeln. Und ganz wichtig: den Kühlschrank wieder auffüllen.

 
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