Heute morgen haben wir unser Domizil bereits um 7.00 Uhr verlassen. Der Weg nach Tampa ist weit. Vor allem, da wir noch einen Abstecher zum Sunshine Sky Way gemacht haben. Wir haben ihn auch bei schönstem Sonnenschein gesehen. Gut, daß wir den Umweg gemacht haben. Als wir dann um 10.10 Uhr bei Bush Gardens ankamen stellten wir fest, daß der Park erst vor 10 Minuten eröffnet hatte. Dadurch war der Park noch schön leer. Das hielt eigentlich auch den ganzen Tag an.

H-P und Ute stürzten sich natürlich auf die Achterbahnen. Die waren Gaby und Uschi nicht so geheuer. Die beiden begnügten sich dann mit den harmloseren Vergnügungen. Aber die Tidal Wave sind dann alle gefahren. Hier handelt es sich um eine Art Wildwasserbahn, deren eigentlicher Effekt in der Abschlußphase liegt. Wer trocken rauskommt hat was falsch (oder richtig) gemacht. Wo wird man am wenigsten Naß ? H-P meinte in der letzten Bank. Na gut, dann nehmen wir die. Unsere Habseligkeiten haben wir trotzdem vorsichtshalber in Schließfächer gepackt. Das war auch gut so. H-P hatte als erster nasse Füße. Das schwappte nämlich fröhlich auf dem Boden rum. Dann kam der Sturz ins Nasse. Wow, die vorne kriegen es aber so richtig ab. Und dann kam der Schwall von hinten. Na klasse, jetzt sind wir auch naß. Aber mal so richtig. Gaby mußte erstmal ihre Socken auswringen. Der Rest unserer Kleidung trocknete zum Glück bei den Temperaturen in ein paar Stunden.

Danach haben wir erstmal lecker etwas gegessen. In einem Restaurant im afrikanischen Kolonialstil. Auf der Terrasse wehte ein so starker Wind, daß dem Kellner fast sein Bestellblock fliegen gegangen wäre. Aber als Trockner war der Wind klasse. Danach flogen wir eine Runde über den Park. Es gibt doch eine Seilbahn, die einmal quer über den ganzen Park führt. Von oben kann man dann alles überblicken.

Es gibt auch jede Menge Tiere in Bush Gardens. Die schauten sich Gaby und Uschi mit dem Zug an. Der fährt in sehr gemächlichem Tempo durch den Serengeti-Teil des Parks. So nah kommt man selten an Tiere heran. Die haben überhaupt keine Scheu. Eins war besonders frech. Plötzlich hielt der Zug auf offener Strecke an. Auf den Gleisen davor stand ein Strauß und wollte partout nicht weg. Erst nach einiger Zeit bequemte sich der Strauß, den Weg freizumachen. Er blieb aber so nah neben dem Zug stehen, daß man ihn mit Hand hätte berühren können. Durch den ungeplanten Zwischenhalt kamen die beiden natürlich zu spät zum Treffpunkt. H-P und Ute hatten weitere Achterbahnen ausprobiert.

Nun war wir alle rechtschaffen müde und verkrümelten uns Richtung Ausgang. Leider mußte H-P jetzt noch etwa 2 Stunden nach Hause fahren. Heute abend werden wir nicht mehr viel machen, weil wir einfach zu kaputt sind. Der Tag war ja auch sehr lang.

 
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