Heute soll es an die Erkundung des Wasserlochs gehen, Dafür mußten aber erstmal alle Teilnehmer aus ihren Schlafsäcken kriechen. Und das war nicht so einfach. Der erste kroch bereits gegen 4.30 Uhr heraus. Ein weiterer wurde gegen 6.30 Uhr gesichtet. Nummer 3 schaute kurz auf dem Schlafsack heraus, verschwand aber wieder darin. Daraufhin beschloß Nummer 1 ebenfalls wieder im Schlafsack zu verschwinden. Schlimmer als ein Sack Flöhe. Nie sind alle am gleichen Fleck. Gegen 7.30 Uhr hatten wir immerhin drei Teilnehmer beisammen. Bei Nummer 4 klemmte anscheinend der Reißverschluß, da der Teilnehmer mit Gewalt herbeigezaubert werden mußte.

Ein leckeres Frühstück entschädigte jedoch alle für das Durcheinander am frühen Morgen. Das Leben kann doch so schön sein. 

So jetzt aber: schauen wir uns die am Wasserloch angesiedelte Fauna erstmal an. Mmmmh, scheint eine Menge los zu sein. Außerdem ist das Wasserloch schon besetzt !! Dieser freche Delphin muß erstmal zur Ordnung gerufen werden. Zudem ist man hier nie allein. Ständig schauen einige Augenpaare zu. Rund um das Wasserloch leben einige Anolis (kleine Echsen). Die meisten außerhalb der Einzäunung, drei aber im Tiki Hut. Es ist zu schön wenn ein kleines Tier (ca. 15 cm mit Schwanz) Liegestützen macht und seinen roten Kehlsack ausstülpt, um uns zu imponieren. Gaby hat heute morgen wahrscheinlich sogar einen Specht gehört.

Das Wasser ist herrlich. Am Anfang eher iiiiiiih (wie immer wenn man ins Wasser geht). Wenn man erst einmal drin ist macht es einem nichts mehr aus. Die Abkühlung ist erfrischend. Natürlich waren es wieder die gleichen Ersttäter wie letztes Jahr: Gaby und Uschi. Später am Morgen schaute auch der Lagerplatzverwalter vorbei. Aber wie immer ist alles einwandfrei. 

Gegen Mittag machte sich der weibliche Teil der Expedition auf, um gestern nicht erstandene Lebensmittel und Waren zu tauschen. Das ist ein seltsames Tauschgeschäft hier: Lebensmittel und Waren gegen kleine bedruckte Papierstückchen. H-P weiß genau, warum er nicht mitgekommen ist. Gaby und Uschi verbrachten die meiste Zeit damit, Ute im Urwald zu suchen. H-P machte sich daher lieber nachmittags noch mal extra auf.

Abends reichte die Kraft nur noch, essen zu gehen. Und sich danach mit einem Glas Wein an das Tiki Hut zu setzen.

 
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