Da es gestern abend etwas später geworden war fand auch das morgendliche Erwachen etwas später statt. Morgens nieselte es wohl ein wenig wie H-P behauptete. Das konnte er unbesorgt tun, da alle anderen noch schliefen und es nicht kontrollieren konnten. Dadurch hat es etwas abgekühlt. Der Himmel hat aber wieder aufgeklart und die Sonne war auch zurück. 

Gaby saß am Pool und sah auf einmal etwas eine Palme hinaufhuschen. Was war das ? Ah, jetzt kam es wieder um den Stamm herum. Du meine Güte, ist das eine große Eidechse. Bestimmt 25-30 cm groß. Oh, doch nicht. Es war ein niedlicher Squirrel, der sich schnell in den oberen Teil der Palme verzog. Hoffentlich wedelt es ihn hier nicht runter. Heute ist es nämlich ziemlich windig.

Ute mußte heute kämpfen. Wir wollten nämlich waschen. Aber so einfach ließ die Waschmaschine das nicht zu. Sie wollte partout nicht. Längere Zeit sah es so aus, als ob die Waschmaschine den Kampf gewinnen würde. Aber Ute konnte sich doch durchsetzen. Das wäre sonst lustig geworden, da wir alle nur Kleidung für ein paar Tage mitgenommen haben.

Den Kampf mit den Mücken haben die Viecher leider gewonnen. Gaby und Uschi haben ein paar Stiche abbekommen. Aber es ist kein Vergleich zum letzten Jahr. Das jetzt ist richtig harmlos.

Spät nachmittags fuhren alle in den Hafen, den uns unsere Freunde empfohlen hatten. Sehr nett gemacht. Die Geschäfte aber eher touristentypisch aufgemacht, genau wie die Restaurants. Auch war es sehr windig. Ein Salat wäre glatt davongeflogen. Dann fanden wir etwas abgelegen ein nettes windgeschütztes Restaurant: The Rumrunner. Direkt am Wasser mit einem phantastischen Blick. Die Damen genehmigten sich auf der Außenveranda eine Raspberry Pina Colada, H-P als Fahrer mußte sich mit einem Eistee begnügen. Das Essen war ausgezeichnet. Gerade als wir die Lokalität verließen angelten zwei Jungs einen Wels aus dem Kanal. Deren Abendesssen war dann auch gesichert.

Auf dem Rückweg machten wir noch eine kleine Sightseeingtour. Dabei fanden wir tatsächlich ein Haus mit Lüftl-Malerei. Sowas kann doch nur Deutschen gehören. Erst recht mit einem Möchte-Gern-Neuschwanstein vor der Tür. 

Kaum zurück fiel uns auf, daß wir vergessen hatten, unsere Vorräte aufzustocken. Also mußten H-P und Ute noch mal los. Auf dem Parkplatz des Versorgers kam ihnen ein Mercedes mit Hamburger Kennzeichen entgegen. H-P ließ das Fenster herunter und sprach den Fahrer an. Dieser verstand zu H-Ps Erstaunen jedoch kein deutsch. Es stellte sich heraus, daß er den Wagen importiert und das Kennzeichen vorne einfach drangelassen hatte. Hier ist es nur erforderlich, ein Kennzeichen hinten am Wagen zu haben. 

Mit einem prachtvollen Sonnenuntergang beschlossen wird den Abend. Den Mücken haben Gaby und Uschi diesmal einen Riegel vorgeschoben. Off Spray sollte die Mistviecher in Schach halten. Mal schauen was die beiden morgen sagen....

 
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