Bereits in der Schlange der Sicherheitskontrolle fing es an. Uschi ließ ihre Gehhilfe (Krücke) fallen. Genau auf Gabys dicken Zeh. Ihr deutliches "Au" trug sehr zur Erheiterung der restlichen Schlange bei. Immerhin durften wir als erste einsteigen. Na ja, beinahe. Gaby und Uschi gerieten in eine weitere Kontrolle. Leibesvisitation. Aus unerfindlichen Gründen sah H-P vertrauenswürdig aus und durfte durch. 

Endlich ging es los. Der Pilot warf die Triebwerke an. Cape Canaveral, wir sind startklar ! Da wir direkt hinter den Triebwerke saßen hörte es sich wirklich wie der Start eines Space Shuttles an.

Wie im letzen Jahr war Uschi der Sitz mal wieder nicht sauber genug. Sie verschüttete erstmal wieder Wasser darauf. Die Kleidung wurde gleich mitgewaschen.

In Atlanta wurde es spannend. Die Wege des Flughafens Atlanta sind wirklich entsetzlich lang. Aber es klappte mit dem Rollstuhlservice. Reginald stand schon parat. Dummerweise auch noch zwei weitere Passagiere mit Rollstuhl. Und es wurden mehr. Zum Schluß standen dort sechs Rollstühle und zwei Schieber. Also schnappte sich Gaby den Rollstuhl und schob los. Nach kurzer Zeit ging es H-P nicht schnell genug und er übernahm. Es folgt die Rallye Monte Carlo. Wir durften einen Sonderzugang für die Immigration benutzen. Dadurch ging alles schneller.

Unsere Zeit für den Anschlußflug hatten wir gut bemessen. Wir brauchten uns nicht hetzen, aber auch nicht zu lange warten.

Der Flug war am Anfang sehr holperig. Einmal kam ein ziemliches Luftloch. Uschi schnappte erschrocken nach Luft. Die Stewardess (sie saß uns fast gegenüber) fragte sofort, ob alles in Ordnung sein. Als wir das bejahten hob sie beide Arme hoch, als ob sie in einer Achterbahn säße. Da unsere Plätze unmittelbar am Triebwerk lagen konnten wir uns hier nur mühsam (fast schreiend) verständigen. Aber der Flug ging ja nicht lange.

Auch hier stand am Gate bereits ein Rollstuhl bereit. Der gute Mann brauchte auch nur zwei Rollstühle schieben. Und das konnte der echt gut. Wenn H-P die Rallye Monte Carlo war fuhr der bereits Formel 1. Unsere Koffer kamen auch schnell. Da gerade ein heftiges Gewitter tobte holten H-P und Ute das Auto. Sie wurden arg feucht. Vom Gepäck ging auch fast alles rein. Nur den Rollator mußten Gaby und Uschi mit auf die Rückbank nehmen.

Das Haus ist wie immer klasse. Dieses Jahr scheinen wir Frösche als Begleiter zu haben. Beim Schreiben quakten sie immer mal ihren Kommentar.

 
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