Als Gaby gestern abend ins Bett ging, hätte sie beinah das Badezimmer unbenutzbar gemacht. Sie schob die Zwischentür zu. Das blieb die Tür dann leider auch. Sie ging partout nicht mehr auf. Unter Zuhilfenahme eines großen Metallschuhlöffels konnte die Tür doch noch zum Aufgehen überredet werden. Eine Rolle der Schiebetür hatte sich ausgehakt. Hoffentlich kann das bald repariert werden.

Heute morgen fand H-P als Erster den Weg aus dem Bett. Bereits um 4.00 Uhr war für ihn die Nacht zu Ende. Gaby folgte um 5.30 Uhr. Die Ruhe am Pool war herrlich. Sie wurde nur durch ein paar freche Frösche unterbrochen, die ihre Kommentare quakten. Gaby nutzte die himmliche Ruhe, um den Pool schon mal zu testen. Das Wasser war so warm, daß wir eine eingeschaltete Poolheizung vermuteten. Um 7.00 Uhr ging es dann los. Erst erwachte der Pool zum Leben, dann irgendwo ein Vogel. Das war ein ziemlicher Krachschläger. So etwas gräßliches und lautes hat man selten gehört. Wir hoffen, daß er nicht in der Nachbarschaft lebt. Ute konnte mit Frühstücksgeräuschen aus dem Bett gelockt werden. Nur Uschi wollte nicht. Erst als H-P vor ihre Tür bollerte bequemte sie sich aus dem Bett.

Nach einem leckeren Frühstück setzten sich alle an den Pool. Uschi war ziemlich enttäuscht, als sie im Badeanzug erschien und erfuhr, daß sie den Pool nicht als Erste benutzen würde. Gaby leistete ihr dafür im Pool Gesellschaft. Ein Vormieter hatte netterweise eine Luftmatratze mit Lehnen hinterlassen. Es war zwar sehr akrobatisch aufzusteigen, aber Gaby gelang es. Das Absteigen war schon schwieriger. Aber Uschi war so nett nachzuhelfen, indem sie die Luftmatratze einfach umkippte.

 

Später kam der Vermieter vorbei. Damit wurden dann auch die Formalitäten und die Bezahlung geregelt. Anschließend fuhren Gaby und Uschi einkaufen. Gaby sieht wohl sehr amerikanisch aus. Sie mußte anderen Kunden Hilfestellung leisten. Als die beiden zurückkamen war bereits unser Freund eingetroffen. Als er ging nahm er unverschämterweise das schöne Wetter mit. Es zogen dunkle Wolken auf. Und dann kam ein sagenhaftes Gewitter. Es rumpelte unglaublich. Selbst das gläserne Bild an der Fensterscheibe schepperte mit der Scheibe zusammen. Die Welt ging unter. Alles verzog sich nach drinnen, weil der Wind die Regengischt an die Sitzplätze der Terrasse wehte. Mehrfach fiel der Strom aus. Aber auch das ging vorüber. Die Nutznießer des Gewitters nach uns hatten noch mehr Spaß. Es hörte gar nicht mehr auf zu donnern. Aber als wir später Essen fuhren war wieder alles vorbei. 

Als wir zurückkamen lief der Pool immer noch. Seltsam. Ach ja. War da nicht was mit dem Strom gewesen ? Die Einstellung war natürlich auch weg. Aber alles läßt sich regeln. Jetzt sitzen wir wieder gemütlich am Pool und müssen Lieder raten, die H-P vorspielt. Zum Glück singt er nicht....

 
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