Heute morgen klappte es irgendwie nicht so nicht mit dem frühen Aufstehen. Es reichte bei Gaby nur noch für ein paar Runden im Pool vor dem Frühstück. Obwohl, eigentlich hätte sie ja Zeit gehabt. Uschi reagiert ja nur auf Trommelwirbel. Ihr Auftreten war eben immer schon etwas glamuröser.

Später fuhren Gaby und Uschi in den Rotary Park. Leider gab es dort nicht so schöne Boardwalks wie im Eco Park. Deswegen blieben die beiden dort nicht lange. Und Tiere waren auch nicht viel zu sehen. Außer den hier üblichen Anolis, die frech wie immer alle möglichen Plätze belegen. Auf dem Weg zum Auto sah Gaby doch tatsächlich eine Schlange. Vom Aussehen und der Geschwindigkeit her war es ein Black Racer. Und etwa 40 cm lang. Oh, und natürlich gab es jede Menge Insekten. Die hatten mit Uschi ihren Spaß. Gaby hatte sich ja unfairerweise vorher eingesprüht.

Danach fuhren die beiden lieber zum Hafen. Dort bummelten sie zwischen den kleinen Bötchen, die dort lagen. Kaum der Reede wert. Sie nahmen auch schon mal einen Prospekt für Bootsfahrten mit. Eine Bootsfahrt wollen wir ja auch noch machen. Leider waren noch nicht viele Geschäfte offen. Auch die Cafés und Restaurant hatten fast alle noch geschlossen. Es war einfach noch zu früh am Tag. Na, dann amüsieren wir uns lieber am Pool. Dort haben alle dann einen gemütlichen und feuchten Tag verbracht.

Abends mußten wir in die Werkstatt. Und zwar zu Ford´s Garage. Zum Glück zum Essen. Dort ist alles wie eine Werkstatt aufgezogen. Die Servietten sehen wie alte Lappen aus und stecken in Schlauchschellen. Unter der Decke hängen mehrere alte Fordwagen und an den Wänden alte Schilder und Ersatzteile. Das Essen dort ist sehr gut. In der Gegenrichtung war ziemlich Rückstau von der Ampel. Und zwar zweispurig. Und unser Vordermann schaffte es einfach nicht, durch die beiden Schlangen in die Einfahrt zu kommen. H-P verlor mit ihm die Geduld und fuhr einfach vorbei und in die nächste Straße rein. Dann noch mal hintenrum und eben von der anderen Seite in die Einfahrt. Und unser Vordermann stand immer noch auf der Straße. H-P tanzte auf dem Klingelschlauch am Eingang noch ein bißchen Samba, weil ihm das Dingdong so gut gefiel. Die Gäste auf der Terrasse schauten schon ganz böse.

Wieder zurück am Haus trafen wir unsere Nachbarin und unterhielten uns noch mit ihr. Sie kannte die Eigentümer des Hauses und war schon in Sorge. Unser Freund arbeitet für ein Maklerbüro und hat auch dementsprechend Werbung auf dem Auto. Und dieses Auto stand Sonntag bei uns vor der Tür. Die Nachbarin dachte schon, das Haus würde verkauft. Es war aber ein sehr nettes Gespräch.

 
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