Heute mußte der Sport mal ausfallen. Es waren andere Aktivitäten geplant. Aber erst einmal wurden die - erstaunlicherweise Samstags - fortschreitenden Arbeiten am gegenüberliegenden Dock beobachtet. Heute haben sie es tatsächlich  geschafft, die alten Planken gänzlich abzureißen. Sie haben sogar die Planken weggeschafft. Anscheinend soll das Dock neu beplankt werden. Aber sagen wir so: in Deutschland hätten die in einem Tag die alten Planken rausgerissen und am nächsten Tag neue drauf. Warten wir ab wie lange die hier brauchen. Ob sie es überhaupt bis zum Ende des Urlaubs schaffen ?

Aber Gaby und Uschi fuhren erst einmal in den Dschungel, und zwar in den Mangroven-Dschungel. Sehr dicht bei unserem Haus gibt es einen kleinen Naturpark. Und den haben die beiden besucht. Praktischerweise brauchten sie sich nicht mit der Machete durch die Mangroven schlagen. Die Stadt hat netterweise "Boardwalks" errichtet. Das sind mit Holz oder Kunststoff beplankte Laufwege. Man konnte sich auch nicht wirklich verlaufen. Es handelte sich um einen Rundweg, der aber auch an die Bucht führte. Eigentlich sahen wir aber nur die hier üblichen Anolis. Zu hören war dafür deutlich mehr. Hier waren wieder die lauten Grillen zu hören. Das war durchaus beängstigend: man sah nichts, hört sie aber sehr laut von oben. Man fürchtete die ganze Zeit, daß gleich ein Riesenvieh auf einen runterfällt. Man lief auch sehr schön schattig. Nur die vielen Spinnweben hätten nicht sein müssen. Der Weg war gut 2 km lang. Ein stramme Leistung von Uschi.

Wieder am Haus zurück hüpfte Gaby erstmal zur Abkühlung in den Pool. Und danach auf die Liege. Herrlich ! Auf einmal zuckte alles erschreckt hoch. Was um Himmels Willen war das ?? Schlimmer als eine Horde Schweine in heller Aufregung. Gegenüber wurde ein Boot zu Wasser gelassen. Und der Besitzer der Hebeanlage hatte offensichtich noch nie etwas von Öl gehört. Grauenhaft. Hoffentlich kommen die nicht mitten in der Nacht zurück. Dafür war heute sogar Ute mal im Wasser !

Später am Tag fuhren Gaby und Uschi noch einkaufen. Es sollte je Spargel zum Abendessen geben. Gaby räumte erst mal das Fach mit dem losen Spargel leer. Nach uns die Sintflut ! Für morgen wollten wir noch Radieschen kaufen. Leider konnten wir sie nicht finden. Und fragen ging auch nicht, da wir das englische Wort dafür nicht kannten.... Als wir dann welche sahen, waren die leider nicht so schön. Hier ist kochen ja auch richtig spannend. Irgendwie fehlt immer die Hälfte der Gerätschaften und man muß sich arg behelfen. Aber das Essen war wirklich sehr lecker.

Jetzt sitzen wir auf der Terrasse und raten Lieder. Einer spielt ein Lied an, und die anderen müssen raten wie es heißt und von welchem Interpreten es ist. Das Schlimmste ist, daß man die grausigen Schlager der 70er alle kennt. Und auch noch mitsingen kann !!! Die armen Nachbarn.

 
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