Nach dem der Tag gestern sehr anstrengend war und alle viel herumgelaufen waren, wurde es heute ruhig angegangen. Naja, außer wie üblich Gaby. Aber beim Laufen war es trotz des Unwetters wärmer als gestern morgen. Überhaupt war es sehr ruhig. Keine Laubbläser, kein Gehämmere, kaum Autos... Man merkte schon gut, daß Sonntag war.

Nach dem wie immer opulenten Frühstück begaben sich alle an den Pool. Es war noch etwas früh, um sich auch im Pool zu tummeln. Alles saß faul herum. Aber dann begannen Gaby und Uschi, den Pool unsicher zu machen. Es schwappte mächtig. Natürlich wurde sich immer wieder an der Sonne getrocknet. Es war so warm, daß selbst H-P die Abkühlung im Pool suchte. Später gesellte sich auch noch Ute dazu. Keiner hatte wirklich Lust, etwas zu tun. Auch so ein Tag muß mal sein. Außerdem kann man sich ja ruhig noch etwas Farbe holen.

So saß man und guckte Löcher in die Luft. Beobachtete Boote, die ein- und ausfuhren. Und auch einen Vogel, der sich unbedingt auf dem Dach des Screens niederlassen mußte. Leider ließ er nicht nur sich nieder. Sondern auch noch was anderes. So eine Unverschämtheit. Extra dafür hier zu landen.

Später am Nachmittag fuhren alle außer Uschi noch einmal einkaufen. Man wollte ja noch zu Abend essen. Und Gaby suchte noch etwas in der Bekleidungsabteilung. Sie suchte aber vergebens. Sowohl in der Bekleidungsabteilung als auch nach dem Rest der Einkäufertruppe. Aber am Auto fanden sich alle wieder. Viele Straßen - so auch die, die zu unserer Straße führt - sind hier zweigeteilt. Also je eine Fahrtrichtung und Grünzeug in der Mitte. Als H-P zurück in unsere Richtung einbog, wollte er die Kurve etwas sehr knapp nehmen. Die anderen konnten ihn gerade noch mit Geschrei davon abhalten, Geisterfahrer zu spielen.

Wieder zurück fing Ute mit dem Essen an. Es sollte noch mal Spargel geben. Uschi brachte unterdessen die Kokosnuss von gestern wieder an den Fuß der Palme zurück. Die konnte man nicht essen. Es schwappte kein Wasser im Inneren. Dann schaute Uschi noch eine Weile vom Dock aus auf den Kanal. Die nutzten die lauernden Mücken schamlos aus. Frischfleisch !! Gaby mußte Uschi danach erst mal verarzten.

Schon vor dem Essen war es dunkler geworden. Ach, der Regen dauert noch. Erst mal Essen. Direkt nach dem Essen sammelte man mal lieber die Handtücher und sonstiges ein. Keine Sekunde zu spät. Es fing gerade an zu tröpfeln. Macht ja nix. Alle sitzen ja unter der Veranda. Gegenüber schaukelte wie wild eine Hängematte im Wind und versuchte sich, loszureißen. Das konnte ihr Besitzer nicht mit ansehen und holte sie mal lieber rein. Nun sitzt alles schön im Trockenen und beobachtet den Regen und das Gewedele der Palmen im Wind.



 
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