Da es gestern Abend spät geworden ist kommt der Eintrag erst jetzt.

Schon früh (6:15 Uhr) stand die Reisegruppe auf, um die große Überfahrt nach Key West anzutreten. Das Schiff fuhr um 8:30 Uhr von Ft. Myers ab. Man mußte aber bis 8:00 Uhr an Bord sein. Und wer traut schon dem Verkehr ? Aber alles ging gut. Die Reisegruppe erreichte früh den Parkplatz. Ach Du lieber Himmel ? Der war ja schon rappelvoll. Aber die meisten Fahrzeuge gehörten Leuten, die über Nacht in Key West blieben. Der Katamaran war ganz schön groß. Das Unterdeck war komplett geschlossen, auf dem Zwischendeck gab es hinten einige Sitzplätze im Freien. Das Oberdeck war komplett im Freien.

Bereits um 8:15 Uhr ging es los. Die Motoren röhrten los und das Schiff kroch aus dem Hafen. Dort darf man wegen der Manatees nicht schnell fahren. Als die "Fußgängerzone" vorbei war gab der Kapitän so richtig Gas. Und der Katamaran war verd..... schnell, lt. Navigon 70 km/h Spitze. Danach erkundete die Reisegruppe erstmal das Schiff. 

Bei den außen liegenden Sitzplätzen mußte man etwas vorsichtiger sein. In der Nacht hatte es ein heftiges Gewitter gegeben und alles war noch naß. Aber das würde bei der Sonne und der Geschwindigkeit schon trocknen. Da im Inneren die Klimaanlage voll bullerte gingen Gaby und Uschi nach draußen. Natürlich auf die trockenen (da überdachten) Plätze. Ute und H-P folgten nach geraumer Zeit. Auf dem Oberdeck war der Fahrtwind ganz schön heftig. Aber man kann sich ja setzen. So dachte H-P. Aber er hatte die Sonne und die Geschwindigkeit überschätzt. Und so lief er mit einem platschnassen Hinterteil rum. Er weigerte sich aber hartnäckig, dies fotografisch dokumentieren zu lassen. Gaby und Uschi verbrachten geraume Zeit damit, sich weitere nasse Hinterteile von anderen Passagieren anzusehen, die auf das Gleiche reingefallen waren.

Nach 3,5 Stunden erreichte der Katamaran Key West. Dort suchte die Reisegruppe den von Ute im Voraus gebuchten Hop-On-Hop-Off-Bus. Er war auch nach kurzer Zeit gefunden. Das war wirklich praktisch. Die Riesenstrecke hätte wir niemals zu Fuß geschafft. Es war nämlich unglaublich heiß in Key West. Und so bekamen wir auch Ecken zu sehen, die wir niemals alleine gefunden hätten. 

Am südlichsten Punkt der USA stieg die Reisegruppe aus. Im Gänsemarsch (auf diese Idee waren ja auch andere gekommen) zuckelte sie dorthin. Ein bunt bemalter Stein kennzeichnet die Stelle. Vor diesem Stein war ein lange Schlange, da ja jeder ein Foto von sich und dem Stein haben mußte. Das hat sich unsere Reisegruppe geschenkt. Ein Foto von dem Stein allein reicht ja auch. Übrigens beschwindelt die USA damit alle Welt. Das ist gar nicht der südlichste Punkt. Der liegt nämlich auf einem Marinestützpunkt ein klein wenig weiter. Aber der ist natürlich Sperrgebiet. Daher kam jemand auf die Idee, einen Tank für - sagen wir nicht so appetitliche Endprodukte - anzumalen. Der Reiseführer machte sich einen Spaß daraus, alle aufzufordern, diese nette Teil zu umarmen, zu küssen oder was auch immer damit anzustellen.

Danach bestieg die Reisegruppe wieder den Bus. Dieser war so voll, daß an einigen Haltepunkten nicht alle Passagiere aufgenommen werden konnten. Aber es war enorm praktisch. Am Endziel suchte die Reisegruppe ein Restaurant. Alle hatten ja seit dem frühen Morgen nichts gegessen. Dieses Restaurant bot einen besonderen Service. Duschen am Sitzplatz. Gaby und Uschi saßen genau unter dem Ausmaß der Klimaanlage. Und die tropfte. Eine Rück-Einheit des Tisches später blieben sie dann halbwegs trocken. H-P dagegen wollte wohl nichts mehr mitkriegen. Er bestellte sich eine Pina Colada. Die Reisegruppe hatte danach alle Hände voll zu tun, ihn auf dem rechten Weg zu halten. Dann war es auch schon wieder Zeit, zurück zum Hafen zu kehren. Dort sichtete die Reisegruppen einen kleinen Hai im Wasser. Bald darauf ging es wieder zurück nach Ft. Myers. Zu Hause angekommen flüchteten die meisten Reiseteilnehmer direkt in Bett. Es war ja auch ein langer Tag gewesen....
 
e-Design CMS © by EDV-Beratung Dölle