Heute war der große Tag gekommen. Es sollte auf die Shopping Tour gehen. Daher schenkte sich Gaby das Laufen vor dem Frühstück, da sie in der Mall ja noch einiges an Strecke zurücklegen würde. Selbst Uschi wich von ihrem Tagesablauf ab und stand nach dem Wecken freiwillig auf. Nach dem Frühstück gingen Gaby und Uschi noch mal in den Pool. Ein bißchen abkühlen vor der Hitze des Gefechts muß ja sein.

Gegen 12:00 Uhr war dann Abfahrt. Und wie jedes Jahr amüsierten sich alle über den Versuch der Navi-Tante, das Wort "Corkscrew Road" richtig auszusprechen. Bei jedem Versuch schien ein Knoten mehr in deren Zunge zu kommen. Einfach köstlich. Der Parkplatz war total leer. Diesmal fuhren wir ja auch nicht an einem Freitag, sondern mitten in der Woche. Auch die Mall war überraschend leer. Erst nach einiger Zeit fiel auf, was außer Personen fehlte. Es standen keinerlei Ständer mit Kleidung oder anderem vor den Geschäften. 

Als erstes wurde der Columbia-Shop geplündert. Und das nahm H-P ziemlich wörtlich. Er sackte reichlich ein. Mehrere T-Shirts, Hemden etc. Auch Ute hatte eine große Tüte beim Verlassen des Geschäftes. Gaby und Uschi waren dagegen äußerst sparsam. Beide nahmen je ein Teil. Die Farben sind dieses Jahr einfach zu seltsam. Danach trennten sich die Wege der Reisegesellschaft. Man stöberte durch etliche Geschäfte. Aber so wirklich fand keiner mehr etwas. H-P war so freundlich, die Tüten zum Auto zurück- und das Auto anschließend an das andere Ende der Mall zu bringen. Dadurch ersparte man sich den Rückweg.

Nach der Mall ging es in den Bass Pro Shop. Ein riesiges Gebäude, in dem der Outdoor-Fan alles bekommen kann, was sein Herz begehrt. Von Kleidung über Angeln, Waffen und Boote einfach alles. Die Reisegesellschaft erstand einige kleinere Teile. Mittlerweile war es spät geworden. Aber leider nicht so spät, daß man direkt zum Essen durchfahren konnte. Also mußten alle erst wieder zum Haus zurück. Na gut, dann kommen die neuen Teile eben schon in die Waschmaschine. 

Zum Essen ging es heute Abend zu Fuß. Der Thai war nur etwa 800 m entfernt. Allerdings wurde der Reisegesellschaft auf der Strecke ganz schön heiß. Heute waren es ca. 97° F draußen. Das entspricht etwa 36° C. Aber im Restaurant war es angenehm kühl, jedoch nicht so kalt wie in anderen Restaurants. Plötzlich entdeckte Gaby eine Mücke auf Utes Ärmel und machte Ute den Vorschlag, auf ihren Ärmel zu schlagen und damit die Mücke platt zu machen. Tat Ute auch prompt. Leider hatte niemand damit gerechnet, daß das kleine Biest sich schon irgendwo sattgefressen hatten. Und so prangte ein unschöner Fleck auf dem Ärmel. 

Als Getränk wählten alle den Thai-Eistee. Der schmeckt schon anders als normaler Eistee. Aber das Geheimnis ist bis heute eins. Wie immer wurde der Tee mit vielen Eiswürfeln und einem Strohhalm serviert. Uschis Strohhalm wollte plötzlich nicht mehr. Es kam nichts mehr heraus. Am unteren Ende hatte sich boshafterweise ein Zitronenkern im Strohhalm versteckt und blieb hartnäckig drin. Selbst Pusten half nicht. Erst kräftiges Schütteln und Porkeln konnte ihn dazu bewegen, sein sicheres Versteck zu verlassen. 

Auf dem Rückweg lief uns Chip wieder entgegen. Den Hund hatten wir vor ein paar Jahren hier schon einmal kennengelernt. Sein Besitzer machte es sich einfach, den Hund zu bewegen. Er schlug mit einem Baseballschläger den Ball weg. Und Chip rannte hinterher. Gerade lief er wieder hinter dem Ball her, da kamen hinter unserem Haus zwei verkleidete Ratten angerannt (Na ja, Hunde kann man die kleinen Viecher kaum nennen). Jetzt wollte jeder den Ball haben. Es endete damit, daß alle Hunde um uns rumturnten und der Ball verschwunden war. Als wir weiter zu unserem Haus gingen, begleiteten uns die beiden kleinen Hunde. Deren Besitzer machten sich schon Sorgen, wo die beiden abgeblieben waren.

Abends fuhr Ute noch für den nächsten Tag einkaufen. Seither ist sie verschollen .....
 
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