Die Nacht war etwas unruhig. Irgendwas piepte mitten in der Nach zweimal. Nach etwas 10 min. noch einmal. Für den Rest der Nacht war dann Ruhe. Es ist noch nicht so ganz klar, was es eigentlich war. Verdächtigt wird noch ein Rauchmelder, dessen Batterie leer geht. Aber wieso danach Ruhe war ist völlig unklar.

Als Gaby heute morgen ihre Runde drehte war das schon eine Herausforderung. Der Wind hatte ganz sich schön aufgefrischt, um nicht zu sagen: er war schon ziemlich stark. Auch die Sonne hatte Probleme durchzukommen. Immer wieder schoben sich Wolken vor die Sonne. Deswegen gingen die beiden Üblichen lieber heute vormittag Schwimmen. Wer weiß, wie das Wetter heute nachmittag ist. Aber die Sonne verzog sich immer mehr. 

Daher nahmen Gaby und Uschi das Auto und fuhren shoppen. Sie suchten nach delikaten Kleidungsstücken. Man nennt sie hier halt "delicates". Sie fanden auch ein Geschäft mit wirklich guter Beratung. Auf dem Rückweg fuhren sie noch fürs Abendessen einkaufen. Es sollte Apfelpfannkuchen geben. 

Der Wind hatte mittlerweile sehr aufgefrischt, es war richtig stürmisch. Das hielt Uschi aber nicht vom Schwimmen ab. Gaby hüpft nach dem Mittagessen auch noch mal rein. Aber nicht alleine. Der starke Wind hatte einen kleinen Frosch in den Pool geweht. Der arme Kerl drohte zu ertrinken. Also schubste Gaby ihn aus dem Wasser. Der Rest der Gesellschaft forderte sie auf, den Frosch zu küssen. Aber das war nur ein Fröschlein, ca. 3 cm groß. Und ein Prinzlein wollte Gaby nicht. Sie schwamm lieber weiter. Da fand sie den Blödmannfrosch doch schon wieder im Wasser vor. Jetzt mußten andere Geschütze ran. Sie fischte ihn mit einem Becher aus dem Wasser und kippte ihn außerhalb des Screens aus.

Der Wind wurde immer heftiger. Er war so stark, daß sich die Tür zum Pool nur schwer öffnen ließ. Ein Freund erzählte, daß es bei ihm schon zwei Zaunlatten weggeweht hatte. Dann kam auch der Regen. Und der ist wie bei uns, wenn wir eine Brause aufdrehen. Nach dem heftigsten Regen ließ auch der Wind wieder etwas nach. Dafür grollte es nun. Aber zwei Stunden später war der Spuk vorbei und die Sonne blinzelte wieder durch die Wolken. Die Luft hat sich erst einmal abgekühlt. Aber das wird bestimmt nicht lange vorhalten.
 
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