Und schon ist der Urlaub für den ersten Teil vorbei. Der Flug war am Anfang etwas holprig. Da war Hurricane Michael dran schuld. Die Ausläufer wirkten sich auch da schon aus. Der Rest des Fluges war deutlich ruhiger. Der Rollstuhl-Service hat diesmal aber nicht funktioniert. Gaby und Uschi waren schon aus dem Flugzeug raus und auf dem Weg zum Gate, als der erste Angestellte mit Rollstühlen kam. Gabys Frage danach ignorierte er aber komplett. Der zweite Angestellte erklärte ihr aber, sie müßten warten bis die Maschine leer sein. Dann erst wären die Rollstühle dran. Ja danke. Dann eben nicht. Und natürlich kamen die Koffer auf dem letzten Band an.

Diesmal hatte der Flughafen eine andere Taktik eingeschlagen. Normalerweise werfen sie drei beliebige Koffer auf das Band, damit die Passagiere ruhig bleiben. Diese Koffer gehören aber niemand. Doch diesmal nahmen tatsächlich Passagiere die Koffer vom Band. Gabys und Uschi Koffer waren auch unter den ersten, so daß sie nicht lange warten mußten. Am Ausgang legte sich Gaby mit einem Taxifahrer an. Man muß ja angeblich das erste Taxi nehmen, das am Anfang steht. Gaby steuerte auf das dritte zu, da die anderen davor gerade anfuhren. Doch der fuhr einfach weiter vor. Dann eben das nächste das jetzt kommt. Hinterherrennen wird hier keiner. Kam nicht gut bei den Taxifahrern an. Dabei wollte Gaby das Großraumtaxi einer Gruppe mit mehr Leuten lassen. Der Taxifahrer war auch noch ein Muffelkopf.

Zu Hause angekommen platzten die beiden in die Großaktion des Putzens. Eigentlich war ja der nächste Tag als Ankunft eingeplant. Während des Urlaubs hatten Gaby und H-P ein neues Badezimmer bekommen. Und nun war Großreinemachen angesagt. Die Handwerker hatten zwar alle Türen dicht gemacht, aber etwas Staub dringt immer durch. Und in der Küche war der halt überall. Aber das Badezimmer ist wirklich toll geworden. Noch nicht ganz fertig, da die Duschkabine noch nicht geliefert wurde. Aber die soll nächste Woche kommen. Auch Beleuchtung und Kleinigkeiten wie Handtuchhalter etc. sind noch nicht angebracht. Das kann man ja erst machen, wenn alles fertig ist. Aber es wird.

H-P und Ute kamen trotz des Hurricanes gut weg. Der Flieger nahm allerdings einen anderen Weg als sonst. Er flog in einem westlichen Bogen Richtung Atlanta. Trotzdem wurden sie noch kräftig bei der Landung durchgeschüttelt. Jetzt sitzen die beiden in Atlanta und warten auf den Weiterflug.
 
 
e-Design CMS © by EDV-Beratung Dölle