Trotz der beeindruckenden Lightshow gestern Abend war der Himmel am nächsten Morgen wieder blau. Auch wenn die ersten beiden das erst im Laufe des Morgens sehen konnten. Gaby und H-P waren mal wieder die ersten. Da es noch dunkel war, hüpften auch die Minifrösche noch herum. Gaby kam beim Zählen der sichtbaren Frösche auf zehn Winzlinge. Unglaublicherweise kam H-P auf die morgendliche Runde mit. Das hatte er noch nie getan. Gut, Gaby mußte ihr Tempo etwas drosseln, damit er noch mit kam. 

Als die beiden zurückkehrten schlief der Rest immer noch. Faule Bande. H-P versuchte Uschi mit der Wiedergabe eines Muezzins aus dem Bett zu locken. Aber Uschi kam nicht auf die Idee, daß der extra für sie war. Trotzdem kam das Frühstück zustande. Mit dem Kaffee, den Gaby gestern gekauft hatte, konnte man allerdings die frühere Forderung eines Kirchenbanns dafür verstehen. Der Kaffee gehörte wirklich verbannt. Ein schauderhaftes Zeug. Das war echt ein Fehlkauf.

Nach dem Frühstück versammelten sich die meisten am und im Pool. Es war ein wirklich heißer Tag. Gegen Mittag fuhren H-P, Gaby und Uschi shoppen. Ja wirklich, H-P hatte sich freiwillig angeboten. Ute hatte nämlich eine Online-Vorlesung. Und so fuhren die drei in die Miromar Outlets. H-P wollte sich noch ein paar Hemden und T-Shirts kaufen. Aha, von wegen freiwilliges Shoppen. Er war aber auch der einzige, der in dem Laden etwas fand. Uschi plünderte den Küchenladen. Dort gibt es diverse Kleinigkeiten, die es bei uns nicht so gibt. Bei van Heusen passierte das Übliche: Gaby wollte etwas kaufen, fand aber nichts. Dafür schlug Uschi zu. Immerhin ergatterte Gaby bei Samsonite noch eine Tasche fürs Büro. Danach suchte sie schon seit etlicher Zeit (eher mehrere Jahre), da die alte nach etwa 25 Jahren nun wirklich den Geist aufgibt. Auf dem Rückweg kauften die drei noch schnell Lebensmittel ein.

Das Abendessen verzögerte sich etwas, da das nachmittäglich-abendliche Gewitter heute etwas früher kam. Und im strömenden Regen wollte keiner aus dem Auto steigen. Also warteten sie lieber noch etwas zu Hause. H-P ließ vor Ford´s Garage die anderen raus und suchte sich dann einen Parkplatz. Den mußte er aber noch einmal wechseln, da er sonst in das Restaurant hätte schwimmen müssen. Er stand in einer ziemlich großen und tiefen Pfütze. Der Regen forderte aber auch im Restaurant seine Opfer. Der Tisch lag direkt neben den Garagentoren. Und die waren wohl nicht ganz dicht. Jedenfalls hatte sich der Regen hineingeschmuggelt und versuchte, Gabys Tasche zu ertränken, die auf den Boden gerutscht war. Der Inhalt blieb zum Glück trocken. Die Tasche leider nicht.  HP wollte unbedingt zurücklaufen, da es mittlerweile zu regnen aufgehört hatte. Aber der Regen war  hinterhältig und hatte nur auf ihn gewartet. H-P schaffte es noch gerade wieder ins Haus, bevor ein neues Schäuerchen kam. Aber nun ist der Himmel wieder blau.


 
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